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Fotografisch erstellte Teilbilder (1/6)
In einschlägiger Literatur (siehe Internet) wird instruktiv beschrieben, wie man fotografisch vorgehen muß, um die für eine stereoskopische Betrachtung erforderlichen Teilbilder zu erstellen. Bekannt machen möchten wir ein fotografisches Verfahren, bei dem wir mit Hilfe von zwei handelsüblichen Digitalkameras elektronische Daten gewinnen, die sich auf den Computer übertragen und am Farbmonitor bearbeiten lassen. Unser Interesse gilt hier der ästhetischen Gestaltung von Porträts. Virtuelle Raumbilder sollen am Farbmonitor und auf großformatigen Papierbildern zur Erscheinung gebracht werden. Bei erwünschter Größe der ausgedruckten Papierbilder ist es nötig, daß die verwendeten Digitalkameras insbesondere im Hinblick darauf bestimmten Anforderungen genügen. Von Belang sind Sensorgröße und Anzahl der Pixel. Es ist günstiger, wenn das Kameragehäuse nicht mehr als 10 cm breit ist. Geeignete Digitalkameras verbesserter Art werden von verschiedenen Herstellern angeboten.

Anordnung von zwei gleichen Digitalkameras

Nebeneinander angeordnet werden zwei gleiche Canon (IXUS 900 Ti) auf einer stabilen Metalleiste (25 cm - 30 cm lang, 3 cm breit). Die Metalleiste hat zwei Gewindebohrungen, deren Abstand genau 9,5 cm beträgt. Beide Gewinde entsprechen den Stativbuchsen am Gehäuse. Die Kameras werden an der Metalleiste aufgeschraubt, und zwar so, daß sie sich noch eingeschränkt drehen lassen. Die Objektive befinden sich damit in einem Abstand voneinander, der etwas größer als der menschliche Augenabstand im Durchschnitt ist. Die Metalleiste wird fest auf ein Fotostativ gesetzt. Je nach Fotostativ bedarf es dazu in der Mitte der Metalleiste eines weiteren Lochgewindes, sofern die Metalleiste nicht am Fotostativ eingeklemmt, sondern dort mit einer Schraube befestigt werden muß. weiter
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