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Fotografisch erstellte Teilbilder (6/6)
Die Fähigkeit, alles eingehend erfassen zu können, setzt beim Betrachter phänomenologische Geschultheit voraus. Häufiges Anschauen unserer abstrakten Bildkompositionen (siehe Raumbilder A - Z) vermag diese Fähigkeit zu steigern. Dem eigentlichen Raumobjekt kann beispielsweise eine hauchdünne und durchsichtige Schicht wie eine gläserne Scheibe vorgesetzt sein, während bei einem anderen Stereofoto hinter dem eigentlichen Raumobjekt eine feste und undurchsichtige Rückwand in Erscheinung tritt. Im stereoskopischen Gesamtbild können sich vielfältige Umräume entfalten. Hier müssen wir einräumen, daß "stereoskopisches Fenster" allemal kein zulänglicher Begriff ist. Die optischen Ergebnisse werden abgespeichert. Benötigt wird noch ein kleiner Ausdruck des Bildes der rechten Kamera. Den Drucker stellt man darauf ein, ein Bild in der günstigen Breite von 2 cm bis 3 cm auf hochwertigem Fotopapier auszudrucken. Das kann ein jeder noch selbst machen. Dieses kleine Bild wird, wie bereits mehrfach gezeigt, in das Winkelstereoskop eingelegt. Falls der Fusionspartner als Papierbild im Großformat erstellt werden soll, muß man wohl die elektronischen Bilddaten in ein dafür eingerichtetes Fotolabor bringen. Vorher könnte am Bildschirm kontrolliert werden, ob die erwünschten Raumeffekte auftreten. Für den Fusionspartner im Großformat darf der Ausdruck des kleinen Bildes etwas breiter sein. Ein befriedigendes Raumbild entsteht dann sogar ohne vorgeschaltete Optik.
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