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Gestaltung der Teilbilder am Farbmonitor (1/3)
Die zwei benötigten Teilbilder werden mit Hilfe eines Grafikprogrammes am Farbmonitor des Computers erstellt, und das geschieht folgendermaßen: Mit den verfügbaren Zeichenutensilien wird am Farbmonitor zunächst ein Flachbild gestaltet. Rein gefühlsmäßig wählt man Art und Flächenausdehnung einzelner Formen aus und kombiniert diese so miteinander, daß davon unser ästhetisches Empfinden bereits angesprochen wird. Hernach hat man das entstandene Bild auszudrucken und abzuspeichern. Für das Winkelstereoskop benötigt man einen verkleinerten Ausdruck, und das ist bei gleichem Seitenverhältnis eine Bildbreite von 1,5 cm bis 2,5 cm. Am Monitor bleibt dieses Bild geöffnet. Es wird jetzt dupliziert und als Zweitausfertigung in der gleichen Höhe daneben gesetzt. In einem nächsten Schritt zieht man senkrechte und waagerechte Hilfslinien ein und legt deren Schnittpunkte in beiden Bildern an die entsprechenden Ecken der vorhandenen Strukturen. Solche Hilfslinien kennzeichnen beiderseits ebenso die waagerechten Ortswerte von Kanten und Scheitelpunkten bzw. Achsenenden der Kurven. Daran orientiert sich die nachfolgende Bildbearbeitung.

Der erste Ausdruck kommt als Teilbild auf die Auflagefläche des Winkelprofils. Das Monitorbild, das als Fusionspartner fungiert, soll bearbeitet und verändert werden. Doch nicht jegliche Veränderung ist zulässig. Gestattet ist nur ein Versetzen von Strukturganzen oder von Ecken, Kanten und Kurven in Querrichtung. Eine vorhandene Struktur besteht unverändert fort, wenn sie als Ganzes verschoben wird. Es verändert sich lediglich der erlebte Tiefenwert. Betroffen ist die Struktur hinsichtlich ihrer Ausdehnung und Ausrichtung im virtuellen Raum, wenn einzelne Ecken, Kanten und Kurven unterschiedlich weit von ihrer Ausgangsstelle wegrücken. Dabei bleiben die virtuellen Objekte flach wie ein Blatt, oder sie erhalten selbst ein plastisches Aussehen. weiter
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