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Phänomenologie und Analyse virtueller Raumgebilde (14/17)
Bei Formverschiedenheit der beiden Flächen erhält die Binnenfarbe der größeren Fläche trennende Funktion. Randgestalt der größeren Fläche sowie Randgestalt und Binnenfarbe der kleineren Fläche bleiben eigenständig (A-002, T-003, T-004, U-003, U-004). Es ergeben sich Grenzfälle, wo der Eindruck schwankt.

Die Binnenfarbe der größeren Randgestalt füllt den Zwischenraum aus, wenn die kleinere Fläche eigenständig hinter der größeren Fläche erscheint. Die Eindrucksqualität eines solchen Zwischenraumes variiert je nach Einfluß weiterer Raumbilddeterminanten. Charakteristisch sind beispielsweise: gläsern, dünnschichtig, hohl, kompakt, klar, leuchtend, verklärt, durchhaucht, milchig, trüb, rauchig, nebelhaft, umhüllend, tiefgründig. Anschaulich erlebt werden derartige Qualitäten, wenn man Teilbilder (A-002, U-003, U-004) auf vielerlei Weise abwandelt.

Die virtuellen Raumstrukturen verändern sich oft ganz erheblich, sobald die Binnenfarben wechseln       (Gruppe N). Abzuklären wäre, inwieweit neben dem Helligkeitswechsel ein veränderter Farbton bereits relevant ist. Den anschaulichen Beispielen ist entnehmbar, welche Randgestalt sich einheitsbildend mit der benachbarten zusammenschließt und wo das nicht der Fall ist. weiter
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